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Aktuelles:

Reformatorengespräch

 Zum Reformationsfest ein Reformatorengespräch 

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Mutige Frauen der Reformation

 Ein Vortrag zur Bedeutung der Frauen im Reformationsgeschehen

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Theologisch-religionspädagogische Stichworte

 Neu: Beginn einer Serie mit Kurzartikeln zu wichtigen Stichworten für die religionspädagogische Theorie und Praxis in den Kitas   Neu im Mai:  'Gottesbilder' Neu im Juli:   'Gebet'    mit vielen Anregungen und Beispielen zu Gebeten in der Kita

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Erzählung des Monats Oktober

Jeden Monat wird eine von mir verfasste biblische Nacherzählung  bzw. eine Erzählung zu wichtigen Gestalten bzw. Themen des christlichen Glaubens vorgestellt. Biblische Erzählungen finden Sie auch in der "Suchhilfe Bibelgeschichten"  

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Erzählungen zum Reformationsjahr

 In den Geschichten des Monats besonderer Akzent beim Reformationsgeschehen

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K

    Was das Erzählen biblischer Geschichten oft schwer macht

"Den Kindern Geschichten erzählen - das tun wir gerne, das macht Spaß", berichten Erzieherinnen häufig. "Aber mit den biblischen Geschichten ist es anders. Mit denen haben wir Schwierigkeiten, an die trauen wir uns nicht so heran!"

Woran mag es liegen, wenn die Lust zum Erzählen vor der Bibel halt macht? Wo liegen die Ursachen dafür, dass die Erzählfreude, die aus der täglichen Arbeit mit den Kindern nicht wegzudenken ist, bei biblischen Geschichten oft an Grenzen stößt? An der grundsätzlichen methodischen Fähigkeit zum Erzählen kann es offensichtlich nicht liegen.

"Biblische Geschichten sind anscheinend irgendwie ganz andere Geschichten. Was in der Bibel steht, ist doch Gottes Wort! Das kann man doch nicht so einfach weitererzählen. Da muss man doch ganz genau wissen, worauf es ankommt!"

Offensichtlich sind es die theologischen Bezüge, die sich auf Erzählfreude und Lebendigkeit des Erzählens lähmend auswirken können. Sie schieben sich dann wie eine Sperre in die Natürlichkeit des Erzählvorgangs. Der theologischen Verantwortung beim Nach- und Weitererzählen der biblischen Geschichten fühlen sich viele Erzieherinnen nicht gewachsen. 

Es müssen ja nicht gleich so viele theologische Begriffe und Zusammenhänge sein, wie sie z.B. beim Erzählen der Ostergeschichte ins Spiel kommen - in jeder biblischen Geschichte tauchen sie auf und können die Lebendigkeit des Erzählens bremsen.

"Diese Geschichten sind doch so weit von den Lebenssituationen unserer Kinder entfernt! Wir wollen viel lieber den Kindern Geschichten mitgeben, mit denen sie gleich etwas anfangen können, bei denen sie auch interessiert zuhören! Sind Geschichten, die über tausend Jahre alt sind, überhaupt für Kinder geeignet?"

Die Geschichten, wie wir sie in der Bibel vorfinden, sind von Lebensumständen und einer Vorstellungswelt geprägt, in die wir uns heute oft nur noch mit Mühe hineinversetzen können. Wie soll das dann den Kindern gelingen, besonders wenn sie im Elternhaus mit biblischer Überlieferung noch gar nicht in Berührung gekommen sind?

Vielleicht fallen Ihnen noch andere Probleme und Schwierigkeiten ein, die sich beim Erzählen biblischer Geschichten auftun und oft wie eine Sperre zwischen den interessanten Geschichten aus der Erfahrungswelt der Kinder und den biblischen Geschichten liegen.

Weiter: Biblische Geschichten sind auch in unserer Zeit aktuell 
 
© 2017 Frieder Harz