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Aktuelles:

Reformatorengespräch

 Zum Reformationsfest ein Reformatorengespräch 

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Mutige Frauen der Reformation

 Ein Vortrag zur Bedeutung der Frauen im Reformationsgeschehen

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Theologisch-religionspädagogische Stichworte

 Neu: Beginn einer Serie mit Kurzartikeln zu wichtigen Stichworten für die religionspädagogische Theorie und Praxis in den Kitas   Neu im Mai:  'Gottesbilder' Neu im Juli:   'Gebet'    mit vielen Anregungen und Beispielen zu Gebeten in der Kita

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Erzählung des Monats Oktober

Jeden Monat wird eine von mir verfasste biblische Nacherzählung  bzw. eine Erzählung zu wichtigen Gestalten bzw. Themen des christlichen Glaubens vorgestellt. Biblische Erzählungen finden Sie auch in der "Suchhilfe Bibelgeschichten"  

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Erzählungen zum Reformationsjahr

 In den Geschichten des Monats besonderer Akzent beim Reformationsgeschehen

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K

    Johannes der Täufer und Jesus

Johannes der Täufer und Jesus (Markus 1 / Matthäus 2) 

- Mit der Taufe beginnt für Jesus Neues
- Theologisieren: Über die Bedeutung der Taufe nachdenken

Im Neuen Testament beginnt das älteste Evangelium, das des Markus, mit dem Be-richt von Jesu Taufe am Jordan. Johannes der Täufer hält dort seine Bußpredigten. Die entscheidende im Neuen Testament überlieferte Szene aus dem Leben des Jo-hannes ist, abgesehen von der Geburtslegende – seine Predigt am Jordan, die damit verbundene Begegnung mit Jesus und dessen Taufe. Eindringlich mahnt Johannes die Menschen zu einem moralisch einwandfreien Leben. Und zum Zeichen des Neu-beginns lassen sie sich von ihm taufen. Das Untertauchen im Wasser ist das Symbol des Absterbens des Alten, das Auftauchen der Beginn des Neuen. Auch Jesus kommt zu Johannes. Es gibt gute Gründe dafür, dass er sich dem Kreis um Johan-nes verbunden fühlte, sich sogar diesem Jüngerkreis anfangs anschloss.

Jesu Taufe wird als ein Berufungserlebnis erzählt: Als Jesus im Wasser untertaucht, umströmt ihn helles Licht, er sieht Gottes Geist wie eine Taube vom Himmel herab-kommen und hört Gottes Stimme: „Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlge-fallen habe“. Diese Worte haben große Ähnlichkeit mit den Worten, mit denen in Is-rael seit vielen Jahrhunderten früher die Könige als die Beauftragten Gottes in ihr Amt berufen wurden (Psalm 2).

Im Gegenüber zur Gerichtspredigt des Johannes, welche die Aufforderung zur Um-kehr mit Drohungen der Strafe Gottes im Gericht nach dem Tod verband, setzt Jesu Botschaft mit der freundlichen Zuwendung Gottes zu den Menschen an. In der Mitte steht die Botschaft vom barmherzigen Vater (Lk 15), die er selbst mit seinen heilen-den Zuwendungen konkretisiert. Man muss den Menschen erst die Liebe Gottes zeigen, damit diese Liebe für sie erfahrbar wird - das ist in Jesu Verkündigung die Vor-aussetzung, um selbst die Liebe an andere weitergeben zu können. Mit Jesu Taufe beginnt sein Auftrag: Durch eine vierzigtägige Fastenzeit in der Zurückgezogenheit der Wüste bereitet er sich dann auf sein Wirken vor.
 

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© 2017 Frieder Harz