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Mutige Frauen der Reformation

 Ein Vortrag zur Bedeutung der Frauen im Reformationsgeschehen

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Theologisch-religionspädagogische Stichworte

 Neu: Beginn einer Serie mit Kurzartikeln zu wichtigen Stichworten für die religionspädagogische Theorie und Praxis in den Kitas   Neu im Mai:  'Gottesbilder' Neu im Juli:   'Gebet'    mit vielen Anregungen und Beispielen zu Gebeten in der Kita

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Erzählungen des Monats August

Jeden Monat wird eine von mir verfasste biblische Nacherzählung  bzw. eine Erzählung zu wichtigen Gestalten bzw. Themen des christlichen Glaubens vorgestellt. Biblische Erzählungen finden Sie auch in der "Suchhilfe Bibelgeschichten"  

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Erzählungen zum Reformationsjahr

 In den Geschichten des Monats besonderer Akzent beim Reformationsgeschehen

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Suchhilfe Bibelgeschichten (Altes und Neues Testament)

70 Geschichten der Bibel für das eigene Erzählen erschlossen

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K

    Daniel 6

Daniel in der Löwengrube (Daniel 6): Gebannte Löwenangst

Ziele:

  • sich an eigene innere Bilder der Angst erinnern und mit der Geschichte deren Überwindung miterleben
  • im Miterleben mit König Darius Vertrauen auf Gottes Schutz und Hilfe in schwieriger Situation gewinnen

Für die folgende Erzählung ist als Identifikationsfigur nicht Daniel selbst, sondern der König Darius gewählt. Mit Daniel erscheint die Gefahr zu groß, einerseits in moralisierendes Bewundern seiner Tugenden abzugleiten, zum anderen in seiner Begegnung mit den Löwen Angstbilder der Kinder eher noch zu verstärken als zu bekämpfen.

Die biblische Erzählung selbst weist uns diesen Weg, indem sie weithin aus der Sicht des Königs erzählt. Das gibt uns Zugang zu seinen Angst- und Hoffnungsträumen und damit Raum für Bilder und Vorstellungen der Kinder. Schuldgefühle und Sorgen quälen den König um das, was er sich mit diesem Gesetz eingebrockt hat. Auch sie sind wie Löwen, die ihn zu zerfleischen drohen. Aber da ist auch Hoffnung, die sich mit der erlebten Glaubensstärke des Daniel verbindet und Bilder der Rettung in ihm wachruft. Wie sonst könnte er am nächsten Morgen noch aus der Ferne nach Daniel rufen und hoffen, dass er antwortet? Die erleichternde Bestätigung dieser Hoffnung in der Morgenröte führt ihn zu überschwänglichem Dank (vgl. Psalm 57: „Ich liege mitten unter Löwen; verzehrende Flammen sind die Menschen, ihre Zähne sind Spieße und Pfeile und ihre Zungen scharfe Schwerter; sie haben vor mir eine Grube gegraben – und fallen doch selbst hinein. Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit, dass ich singe und lobe. Wach auf, meine Seele, wach auf, Psalter und Harfe, ich will das Morgenrot wecken!“). So kommt es zu des Königs eigener Hinwendung zu diesem Gott, die er zugleich für alle seine Untertanen verpflichtend macht.

Wie bei der Esthergeschichte wird auch hier darauf verzichtet, die grimmige Bestrafung derer zu erzählen, die Daniel und den König in die schlimme Situation gebracht haben - und damit zugleich die Urheber dieser ihnen freilich unerwartet entglittenen und zu Rettung gewordenen Geschichte sind.
 

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© 2017 Frieder Harz