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Aktuelles:

Mutige Frauen der Reformation

 Ein Vortrag zur Bedeutung der Frauen im Reformationsgeschehen

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Theologisch-religionspädagogische Stichworte

 Neu: Beginn einer Serie mit Kurzartikeln zu wichtigen Stichworten für die religionspädagogische Theorie und Praxis in den Kitas   Neu im Mai:  'Gottesbilder' Neu im Juli:   'Gebet'    mit vielen Anregungen und Beispielen zu Gebeten in der Kita

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Erzählung des Monats September

Jeden Monat wird eine von mir verfasste biblische Nacherzählung  bzw. eine Erzählung zu wichtigen Gestalten bzw. Themen des christlichen Glaubens vorgestellt. Biblische Erzählungen finden Sie auch in der "Suchhilfe Bibelgeschichten"  

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Erzählungen zum Reformationsjahr

 In den Geschichten des Monats besonderer Akzent beim Reformationsgeschehen

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Suchhilfe Bibelgeschichten (Altes und Neues Testament)

70 Geschichten der Bibel für das eigene Erzählen erschlossen

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K

    Symbol Baum

1.  Situationen

-     Begegnung mit beeindruckenden Bäumen in der nahen Natur
-     Kinder, denen wir mehr Selbständigkeit und Standfestigkeit, "Wurzeln" wünschen

2.  Erfahrungswelt der Kinder

-    Kinder klettern gerne auf Bäume

-    bei Wanderungen laden freistehende Bäume zur Rast unter ihnen ein

-    Kinder versuchen Bäume zu umarmen und erleben staunend, wie dick sie sind

-    Kinder freuen sich daran, wie an den Bäumen Früchte reifen....

3.  Assoziationen

-   Das Verwurzelt-Sein ist eine tiefe Sehnsucht des Menschen

-   Die Bäume stellen eigenständige Ökosysteme dar, geben anderen Pflanzen und Tieren Lebens­raum

-   Im Alten Testament wird von Gottesbegegnungen unter Bäumen, in Hainen berichtet - z.B. baut Abraham im Hain Mamre für Gott einen Altar (1.Mose 13,18); dort erscheint ihm Gott (1.Mose 18,1ff.)

-   In Psalm 1 wird das Bild des Baumes aufgenommen:
     "Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken        nicht. Und was er macht, das gerät wohl."

-   Das Symbol des Baumes hat auch seine Gegensätzlichkeit: es ist auch ein Bild der Unbeweg­lichkeit, des Gebundenseins an einen Platz. Dazu kommen Erfahrungen mit kranken Bäumen, dem Waldsterben.

-   ....

4.  Bezug zur Taufe

Der Baum steht in einem lebendigen Zusammenhang von Nehmen und Geben. Er nimmt mit den kaum sichtbaren Wurzeln aus der Erde Wasser und Nährstoffe, bringt sie bis in die Krone. Mit seinen Blättern und Früchten wird er zum Gebenden. So ist er ein Bild für das Leben, das von Gott her nimmt und an andere weitergibt: Zusagen für ein gelingendes Leben, Lebenskraft, Zu­versicht, Mut, Standfestigkeit, Selbständigkeit. Auch die Taufe ist ein Zeichen dafür, dass wir durch die Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen zu solchem leben­digen Austausch be­stimmt sind.

Was ich dir wünsche?
Nicht,
dass du tausend Meter hoch
über dem Meer
auf dem Libanon stehst
wie diese Zeder.

Aber das wünsche ich dir,
dass du dem Himmel
nahe bist
und mit der Erde kräftig verbunden.

Dass deine Wurzeln Wasser finden
und deine Zweige im Licht sind.

Ein alter biblischer Wunsch lautet:
Du sollst gedeihen und gesegnet sein
wie eine Zeder auf dem Libanon

Jörg Zink

 

5.  Anregungen für die Praxis

Zugänge zum Symbol

m  Von Erlebnissen mit Bäumen erzählen

m  Bäume malen, ihr Gedeihen und Fruchtbringen

m  Bilder von Bäumen sammeln

m  Poster mit einem großen Baum betrachten

m  Im Herbst Bäume mit Früchten in der Umgebung der Kindertagesstätte anschauen

m  .....

Erzählen

Wir erinnern uns an eine der Taufgeschichten und verweilen dabei an der Stelle, an der die ge­taufte Person wieder ans Ufer tritt. Dazu und zur Verbindung mit dem Symbol des Baums geben die folgenden Sätze Anregungen.

Nach der Taufe sitzen die Beteiligten nach am Ufer, unter großen Bäumen, die reichlich Schatten geben, deren dicke Wurzeln oft die Grenzen zwischen Wasser und Land bilden..... Nachdenklich schauen sie an den Bäumen hoch....

Die getaufte Person / der Täufer spricht vor  sich hin - es sind vertraute Worte aus den Psalmen: "So ist der Mensch, der sein Leben mit Gott führt: wie ein Baum, der an den Ufern gepflanzt ist. Er bringt Frucht zu seiner Zeit und seine Blätter welken nicht, und alles, was er tut, das gedeiht."

„So ist es auch mit dir", wendet sich der Täufer der/dem Neugetauften zu. "Du bist wie solch ein Baum. Du weißt jetzt, dass du mit Gott verbunden bist. Du wirst von ihm viel Gutes be­kommen, so wie der Baum aus dem Boden viel Wasser holen kann....Und das Gute wird sich in dir entfalten, du wirst deine Freude daran haben können. Du wirst spüren, wie es in dir leben­dig ist....Gute Gedanken sind es, Einfälle, Ideen; Worte, mit denen du dich mit anderen gut aus­tauschen kannst....all das, worauf du neugierig bist, und was du gerne in dich aufnimmst.... Freude an dem, was du kannst......All das hast du von Gott bekommen, damit es in dir wächst und le­bendig bleibt und auch die anderen etwas davon haben. Erinnere dich daran, vor allem, wenn du meinst, dass du keine Kraft hast und dass dir nichts gelingt. Denk in solchen Zeiten an diesen Baum und an die Taufe......Vielleicht kannst du dann wieder besser sehen, was du von Gott be­kommen hast.

Gestaltungselemente

m  Meditationsübung: mit den Füßen Kontakt zum Boden haben, die Wurzeln spüren; spüren, wie sich die Kraft im Körper ausbreitet, wie die Lebendigkeit im ganzen Körper da ist; die Hände hochhalten und das Leben des Baumes bis in die Fingerspitzen hinein spüren.

m  auf der Taufkerze das Symbol Baum anbringen

m   .....

 

Vorschlag für ein Gebet

Freundlicher Gott!
Viel Gutes können wir in uns spüren.
Es kommt alles von dir.
Vieles hast du uns für unser Leben gegeben:
aufmerksame Augen und Ohren, gute Ideen,
Kraft in Armen und Beinen,
Freude am Zusammensein mit den anderen.
Die Taufe erinnert uns daran.
Lass uns das nie vergessen.
Manchmal meinen wir, dass wir gar nichts können
und den anderen bloß eine Last sind.
Dann lass uns sehen, was alles in uns steckt.

 

Vorschlag für einen Segenswunsch

Gott segne uns und beschütze uns.
Er lasse uns wachsen wie ein Baum,
der sicher stehen kann.
Er lasse uns spüren, was alles in uns steckt.
Er lasse Früchte in uns reifen, gute Ideen,
mit denen wir uns und auch anderen Freude bereiten können. 

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© 2017 Frieder Harz