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Aktuelles:

Reformatorengespräch

 Zum Reformationsfest ein Reformatorengespräch 

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Mutige Frauen der Reformation

 Ein Vortrag zur Bedeutung der Frauen im Reformationsgeschehen

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Theologisch-religionspädagogische Stichworte

 Neu: Beginn einer Serie mit Kurzartikeln zu wichtigen Stichworten für die religionspädagogische Theorie und Praxis in den Kitas   Neu im Mai:  'Gottesbilder' Neu im Juli:   'Gebet'    mit vielen Anregungen und Beispielen zu Gebeten in der Kita

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Erzählung des Monats Oktober

Jeden Monat wird eine von mir verfasste biblische Nacherzählung  bzw. eine Erzählung zu wichtigen Gestalten bzw. Themen des christlichen Glaubens vorgestellt. Biblische Erzählungen finden Sie auch in der "Suchhilfe Bibelgeschichten"  

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Erzählungen zum Reformationsjahr

 In den Geschichten des Monats besonderer Akzent beim Reformationsgeschehen

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    Übersicht zu Ausgabe 23

Übersicht zur Ausgabe 23

Die Welt ist bunt – Was uns Farben bedeuten:

Im Herbst sind die Farben in der Natur besonders intensiv. Das regt dazu an, sich ausgiebiger mit der Welt der Farben zu beschäftigen. Die Vorüberlegungen spannen einen weiten Bogen, der von frühen Maltraditionen ausgehend zur Farbsymbolik unseres Kulturkreises führt, von der Farbwahrnehmung in Auge und Gehirn zu typischen Farbwirkungen auf die menschliche Psyche. Christliche Farbtraditionen spiegeln sich in Werken der Kunst wie in den liturgischen Farben, die uns durch das Kirchenjahr begleiten. Damit ist das Feld abgesteckt für die praktischen Anregungen: Das Philosophieren mit Kindern führt die Überlegungen zur Farbwahrnehmung weiter, Lieder -verbunden mit Gestaltungsideen – die Farbsymbolik. Anhand eines Bildes der christlichen Kunst wird die überlieferte Farbenlehre zugänglich. Spiele und Aktionen zur Farbenvielfalt öffnen je neu die Augen für diese Wunderwelt.

Verlieren und wiederfinden – Verloren gehen und gefunden werden:

Etwas verlieren wie auch selbst verloren gehen – beides gehört zur Erfahrungswelt auch schon der kleinen Kinder und ist damit Thema für Aktivitäten in der Kindertagesstätte. Die Vorüberlegungen führen dies genauer aus und bereiten damit zugleich die biblische Geschichte vor, die zu religionspädagogischen Grundbestand im Kindergarten gehört: das Gleichnis vom verlorenen Schaf und dem guten Hirten (Lukas 15). Und so widmen sich die praktischen Anregungen in vielfältiger Weise dieser Erzählung: von der Erzählanregung bis zu Vertiefungen im philosophischen Gespräch, in Liedern und Gebeten, in reichhaltigen Gestaltungsideen zu dem eindrücklichen Farbbild von Sieger Köder. All das trägt dazu bei, dieser biblischen Geschichte mit ihrer besonderen Aussagekraft für Kinder den ihr gebührenden Raum zu geben.

Evangelisch-katholisch-orthodox – Christliche Vielfalt:

Reformationstag und Allerheiligen (31.10. und 1.11.) laden dazu ein, sich auch schon in der Kindertagesstätte dem Feld der verschiedenen christlichen Konfessionen anzunähern. Dabei darf die Tradition der orthodoxen Kirchen nicht übersehen werden, schon um der Migrantenfamilien aus (Süd-)Osteuropa willen. Die Vorüberlegungen bieten da zunächst eine kurzgefasste Konfessionskunde an, die in knappster Form übersichtlich das Wesentliche vorstellt. Kinder brauchen freilich den anschaulichen Zugang, der in diesem Kapitel in drei Erzählungen angeboten wird, die jeweils Typisches der Konfession vorstellen: die Marienverehrung (katholisch), die Bedeutung Martin Luthers (evangelisch) und die besondere Wertschätzung der Ikonen (orthodox). Jede dieser Geschichten führt weiter zu einer Gestaltungsidee: Aktionen zu einem Marienlied, Farbgebung der ‚Lutherrose’, Vergleich von Ikonen. Unverzichtbar bei diesem Kapitel ist der Blick auf das, was alle Christen verbindet: dessen Bedenken im philosophischen Gespräch als auch das Vaterunser als zentrales Gebet der gesamten Christenheit.

Alt werden – in der Natur und bei den Menschen:

Der Herbst ist neben seiner Farbigkeit und der Zeit des Erntens auch die Jahreszeit, die uns die Vergänglichkeit des Lebens vor Augen führt. Auch diesem Thema stellt sich diese Ausgabe, mit Anregungen, sich ausführlicher mit dem Altern zu beschäftigen, das auch auf das Ende alles Lebendigen hinweist. Die Vorüberlegungen nehmen sowohl wesentliche biologische Zusammenhänge und Hintergründe auf, als auch entwicklungspsychologische Bedingungen, die zu beachten sind. Der rote Faden, der die praktischen Anregungen bestimmt, gilt zum einen der Realität des Alterns, die wir uns in Vergleichen von Jung und Alt bei Pflanzen und Menschen vor Augen stellen, zum anderen der Lebendigkeit, die von alten Menschen ausgehen kann. Eine biblische Geschichte, eine Erzählung aus unserer Zeit und Anregungen zum Philosophieren bieten zu Letzterem viele Gesprächsanlässe, die in Gebeten auch das Gespräch mit Gott einschließen. Gerade bei diesem Thema sind auch Anregungen für Eltern wichtig, wie sie sich unverkrampft auf Gespräche mit ihren Kindern einlassen können.

 

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